Briefzähler bauen |
Bunbury unregistriert
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Also das mit der geraden Referenzfläche unten ist auch eine gute Idee. Ich fürchte nur, daß bei eng gestopften Kisten da auch nicht alle bis ganz unten drin stecken... Also um das Rausnehmen und etwas luftiger in eine Refeferenzkiste mit Schlitz reinpacken wird man so oder so nicht rumkommen.
Auf die Idee einen Blechfinger - allerdings mit DMS statt Piezo - bin ich auch zuerst gekommen... habe das aber garnicht erst erwähnt, weil es von oben keine Chancen hätte. Von unten natürlich wäre das was...
Wenn man aber eh alle Briefe erst auspacken muß, könnte man auch einen konventionellen Zählautomaten bauen, oder einfach versuchen seinen vorhandenen, umgebauten Brieföffner so zu modifizieren, daß er vernünftig zählt.
MfG
Bunbury
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05.05.2010 17:01 |
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Rolle
Jungspund

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Beiträge: 15
Themenstarter
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Hallo Ihr,
einen Barcode-Reader oder Linien-Laser habe ich nicht aber einen Laserpointer... wenn der was hilft - was ich mir aber nicht vorstellen kann.
Oder kann ich mit relativ einfachen Mitteln aus dem Laserpointer einen Linien-Laser machen?
Soll ich das Bild von der Postwanne wieder von oben machen?
Das einzige was ich einstellen kann ist die Belichtungszeit - die geht allerdings auch nur von ISO 50 bis max. ISO 400.
Wenn eine Zählung in der Postwanne unmöglich ist - würde ich mich geschlagen geben und die Briefe in eine "gläserne Postwanne" hineinstellen, zählen lassen, und dann wieder in die gelbe Wanne zurückstecken.
Ist zwar umständlich aber wenn es anders nicht geht...
Die Postwanne ist in jedem Fall durchschimmernd nur weiß ich überhaupt nicht ob das was hilft.
Wiegen ist ja zurzeit eine Möglichkeit die ich ausnutze, das funktioniert auch soweit nicht so schlecht, nur sind die Postwannen, obwohl äußerlich nicht zu unterscheiden, leider unterschiedlich schwer (bis max.300gramm)
und das wiederrum sind dann doch schon ein paar Briefe die dann nicht gezählt werden + Rundungsfehler.
Außerdem sind es leider alles nur "Schätzwerte" und das ist im Prinzip nicht sinnvoll.
Ein Video könnte ich auch wohl machen allerdings nur in der Auflösung von 640x480 wenn das was hilft.
Kenne leider niemanden der eine HD Videocam besitzt.
Aber jemanden der eine Nicon D350 oder sowas hat, denn müßte ich dann aber extra hierher zu mir zitieren und der wird wahrscheinlich erst wieder nächste Woche Zeit haben.
Obwohl ich bereit bin Geld, und auch nicht wenig dafür auszugeben, so möchte ich doch ungern auf "Verdacht" ein Paar Sachen kaufen mit denen es am ende doch nicht klappt und ich dann darauf sitzen bleibe.
Tut mir leid das ich inzwischen nicht mehr "mitreden" kann ich kenne mich mit sowas einfach viel zu wenig aus und ich glaube kaum das ich das in einem "Schnellkurz" beigebracht bekommen kann.
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Rolle: 06.05.2010 14:16.
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06.05.2010 14:07 |
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MarkusB
Administrator
    

Dabei seit: 22.02.2003
Beiträge: 7.721
Herkunft: Petersberg
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Also wenn ich ehrlich bin würde ich beim Wiegen bleiben. Ich würde mir nur eine Vorrichtung bauen, um die Briefe möglichst einfach aus der Kiste raus und wieder rein zu bekommen.
Ich würde eventuell einen Greifer bauen, der in die vier Schlitze greift, die Briefe zusammendrückt und raushebt. Alternativ, falls es zu unsicher ist und die Briefe in der Mitte heraus rutschen, die Kiste einfach mitsamt Greifer umdrehen und nach oben wegziehen.
Ich würde generell letzteres machen. Einen Greifer aufsetzen, Briefe leicht zusammendrücken, Kiste mitsamt Greifer umdrehen und auf die Waage stellen, Kiste nach oben wegziehen, Wiegen, Kiste wieder drüber, wieder umdrehen, fertig.
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06.05.2010 14:15 |
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Bunbury unregistriert
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Also wenn man die Briefe schon umpackt - dann kann man auch etwas lockerer packen, drauf achten daß alle Briefe unten halbwegs anliegen und Jan's Idee aufbauen:
Eine Kiste mit einem Längsschlitz unten, an dem entweder eine Lichtschranke oder ein Tastfinger langfährt. Idealerweise nimmt man vielleicht besser keine der Postkisten, sondern eine die innen rechteckig ist und die Dreieckskeile nicht hat. Wie lang man das macht: ob man eine Handvoll Briefe auszählt oder gleich die ganze Kiste umpackt spielt keine Rolle.
Ein Tastfinger wäre nichts anderes als ein Federblechstreifen mit einem aufgeklebten DMS - Piezo ist zu umständlich/teuer. Evtl. langt es sogar schon zwei Bleche mit kleinem Lichtspalt parallel zu setzen, die wie ein einfacher Schließer am Brief zusammengedrückt werden - man muß beim Dimensionieren der Federn mögl. gleich drauf achten, daß Prellen garnicht erst zustandekommt.
Die Elektronik beschränkt sich auf einen einfachen DMS-Verstärker, einen µC und ein Display...
Also bei der Variante - wenn sichersgestellt ist, daß die Briefe nicht zu dicht zusammengequetscht sind und alle unten halbwegs plan aufliegen würde ich dieser Lösung problemlos eine Zählgenauigkeit von ±1 Brief zugestehen - wenn's mit dem reinen Schließerkontakt nicht klappt, dann aber sicher mit DMS.
Denk' mal drüber nach: die Elektronik kann ich Dir bauen oder Dir einen Schaltplan zum Eigenbau machen, DMS habe ich auch da - nur die geschlitzte Kiste und die Schiene um den Finger dran langzuziehen würde ich aus Zeitgründen nicht bauen wollen.
MfG
Bunbury
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06.05.2010 15:32 |
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Michael
Moderator
  

Dabei seit: 23.11.2003
Beiträge: 4.020
Herkunft: Karlstadt
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Hallo Bunbury,
es war Michaels Idee...
Aber das nur nebenbei, die Apostrohenquälerei war mir dann doch zu viel:
http://einklich.net/etc/apostroph.htm
@Markus:
| Zitat: |
| Ich würde mir nur eine Vorrichtung bauen, um die Briefe möglichst einfach aus der Kiste raus und wieder rein zu bekommen. |
Die Briefe kann man auch mit Kiste wiegen, es gibt eine Tara-Funktion bei neuzeitlichen Waagen
Gruß, Michael
__________________ TEAM IWAN
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06.05.2010 16:04 |
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MarkusB
Administrator
    

Dabei seit: 22.02.2003
Beiträge: 7.721
Herkunft: Petersberg
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| Zitat: |
Original von Michael
Die Briefe kann man auch mit Kiste wiegen, es gibt eine Tara-Funktion bei neuzeitlichen Waagen
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Du solltest von Anfang an lesen
Das Problem ist, dass die Kisten unterschiedlich schwer sein können. Da nutzt Tara wenig, es sei denn, du nimmst die Briefe vorher raus, was ja vermieden werden sollte
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06.05.2010 16:16 |
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Bunbury unregistriert
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| Zitat: |
Original von Michael
es war Michaels Idee...[/URL]
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Stimmt, es war in der Tat Michaels Idee. Ich werde irgendwann mal eine gute Idee von Jan umgekehrt falsch belobigen, damit es wieder gerecht verteilt ist.
Oh, und ich dachte immer ich sei der Krümelkacker.
Sebastian Sick hat eine Menge in Gang gesetzt - wobei man mittlerweile auch einige Trittbrettfahrer findet, die wieder Sicks Mahnungen als nicht überall 100%-ig korrekt entlarven. Ich kenne den Unterschied zwischen falschem Deutsch und Tippfehlern - wenn man allerdings wie auf der Einklich-HP gleich eine ganze Seite dem Anprangern von Rechtschreibfehlern widmet sollte man schon darauf achten keine Tippfehler (falsch geschriebene Wörter) drin zu haben.
Indes: ich finde diesen Apostroph aber wenig dramatisch, lange nicht die selbe Liga wie der, der gerne beim Plural auftaucht. Bei Wikipedia liest man übrigens:
| Zitat: |
Original von Wikipedia
Bei Anwendung des Genitivs ist der Apostroph zur Verdeutlichung der Grundform eines Personennamens erlaubt:
...
"Willi's Würstchenbude" Dieses im Duden (24. Auflage, K 16, 2b) aufgeführte Beispiel zeigt, dass dabei nicht unbedingt die Möglichkeit einer Verwechslung oder Falschdeutung gegeben sein muss. |
MfG
Bunbury
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06.05.2010 16:42 |
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Jungspund

Dabei seit: 30.04.2010
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@ Bunbury
hab Dir ne PN geschickt
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07.05.2010 09:01 |
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MarkusB
Administrator
    

Dabei seit: 22.02.2003
Beiträge: 7.721
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In den Fall würde ich es sogar wieder optisch probieren. Ein Reflex Sensor durch eine Schlitzblende gucken lassen und die Schwankungen messen
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10.05.2010 15:44 |
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Rolle
Jungspund

Dabei seit: 30.04.2010
Beiträge: 15
Themenstarter
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Ist den optisch besser (genauer, weniger Verschleiß etc.)
Wenn es leichter ist ein Gerät mit einem optischen Sensor zu bauen, dann würde ich den mit dem Optischen Sensor bevorzugen - natürlich nur dann wenn wenn das Gerät am Ende auch funktioniert.
Kosten sind erstmal 2. Rangig.
Kann mir eventuell jemand sowas zusammenbauen? Es sei denn es ist nicht so schwer, dann schaffe ich auch noch selbst.
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10.05.2010 17:47 |
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Michael
Moderator
  

Dabei seit: 23.11.2003
Beiträge: 4.020
Herkunft: Karlstadt
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| Zitat: |
| man probiert das zuerst mit rein mech. Kontakten. |
hie will ich nochmal den Piezo einwerfen, die gibt es ja als Billiglautsprecherchen zu hauf. In einem anderen Forum hat damit jemand eine Art Erbsenzähler gebaut: Auf dem Piezo war eine schräge Platte, auf die die Erbsen gefallen sind. Das Signal mit einem Instrumentenverstärker ausgelesen und verstärkt sollte hier auch funktionierenn. Anstelle der mechanischen Kontakte läßt sich ja der Piezo einklemmen.
Gruß, Michael
__________________ TEAM IWAN
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10.05.2010 23:17 |
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Bunbury unregistriert
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| Zitat: |
Original von Michael
hie will ich nochmal den Piezo einwerfen, die gibt es ja als Billiglautsprecherchen zu hauf.
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Anstelle der mechanischen Kontakte läßt sich ja der Piezo einklemmen. |
Den Vorschlag einen Piezosensor zu bauen habe ich nur deshalb zu Anfang gleich abgetan, weil ich noch nie von einem "Piezo" als loses Bauteil gehört habe. Die Idee einen Piezospeaker zu hacken ist super - so ginge das wahrscheinlich, wäre billig und einfach.
Wie groß sind denn die Piezokristalle in soeinem Speaker?
Besteht da bei der Demontage ein Risiko irgendwelche gebondeten Leiter abzurupfen und nachher Schwierigkeiten zu kriegen das wieder zu kontaktieren?
Ansonsten würde ich den Piezospeaker einfach ganz lassen und versuchen einen "Fühler" (Federblech o.ä.) an dessen Membran anbauen... müßte auf's selbe rauskommen.
An Mikrophonkapseln hatte ich auch kurz gedacht - schien mir aber mech. zu sensibel. Piezokristalle wird man kaum kaputt kriegen, wenn man die Kräfte über eine weiche Feder einleitet.
Aber trotzdem nochmal rein interessehalber: kennt sich einer mit Tonabnehmern von Plattenspielern aus?
MfG
Bunbury
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11.05.2010 09:25 |
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Rolle
Jungspund

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Morgen,
was ist denn jetzt eurer Meinung die beste Methode?
ein DMS-Sensor?
ein Reflex-Sensor?
oder ein Piezo-Sensor?
wie gesagt, das Gerät kann am Ende auch ein Handgerät sein, wichtig ist eben das es einen "Alltags" Betrieb standhält, nicht zu empfindlich und es muss natürlich ziemlich genau zählen können.
Ich persönlich als "Laie" betrachtet, halte einen "optischen Sensor" für am besten geeignet - schon weil ich mir vorstelle das der "Verschleiß" dort am geringsten ist. Jedoch wissen tu ich es nicht.
Ich habe inzwischen einen befreundeten Ingenieur gefragt, der könnte sich vorstellen so was zu bauen, nur ist es eben nicht sein Spezialgebiet, (macht eher physikalische Sachen mit Wasser). Aber Grundkenntnisse dürfte er auch wohl haben.
Nur hat er von den oben vorgeschlagenen Sensoren nicht viel Ahnung (die letzteren Beiden kannste er gar nicht).
Er hat gesagt, dass die größten Probleme wohl entstehen wenn die Briefe sehr schmal sind. Wenn man auf 1cm länge 15-20 Briefe bekommt. Ist zwar seltener der Fall jedoch wenn es passiert sollte das Gerät dort auch zuverlässig funktioieren.
Wenn ihr also was zu "am besten geeignet" oder am "einfachsten zu realisieren" sagn könntet wäre mir schon geholfen.
gruß Rolle
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14.05.2010 07:35 |
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