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Zum Ende der Seite springen Berechnung eines Schwing-Tiers ?
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AspiTrax AspiTrax ist männlich
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Dabei seit: 07.08.2010
Beiträge: 28
Herkunft: Norddeich

Berechnung eines Schwing-Tiers ? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo zusammen,

...bestimmt kennt jeder solche >Schwing-Tiere<,
die meist unter der Decke im Kinderzimmer hängen,
und wenn man in der Mitte drann zieht,
mit den Flügel schlagen anfangen.
(...wenigstens eine Zeit lang !)



Durch die Aufhängung der Flügel, etwas weiter außen,
schwingen diese Tiere - das ist das Prinzip !

Für mein Vorhaben ist aber in der Mitte als Körper ein Gewicht von 150 g,
und es gehen davon im Kreuz, 4 kugelgelagterten Auslegern ab,
dessen Länge alle gleich lang sind.

Leider gibt es davon noch kein Modell,
ich kämpfe zur Zeit noch mit der grauen Theorie,
und meiner Zeichnung am PC ! unglücklich

Jeder der 4 Ausleger ist nah am Mittelpunkt montiert,
und gehen leichtgängig nach oben und unten.

Frage:

Läßt sich berechnen, wo bei diesem Gewicht von 150 g die 4 Befestigungen für die Schnüre ungefähr hin kommen müssen,
damit die 150 g genau in der waage hängen ?

(Das Kreuz mit den kugelgelagerten 4 Auslegern wird alleine ungefähr 30 g wiegen.)

__________________
Grüße von Klaus AspiTrax
09.08.2010 06:03 AspiTrax ist offline E-Mail an AspiTrax senden Beiträge von AspiTrax suchen Nehmen Sie AspiTrax in Ihre Freundesliste auf
Zunge Zunge ist männlich
Haudegen


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Dabei seit: 03.09.2003
Beiträge: 566
Herkunft: Rapperswil - Jona, CH

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Hallo

Dort wo die Schnüre angebracht werden entsteht ein Fester Punkt. Wie bei einer Brückenwaage. Wenn dein Gewicht auf der einen Seite 150g (plus ein paar Gramm der Hebel bis zum Aufhängepunkt), dann muss auf der anderen Seite des Aufhängepunktes das gleiche Gewicht sein, damit die "Waage" im Gleichgewicht ist. Da du 4 Aufhängepunkte hast, musst das Gewicht auf die 4 verbleibenden Stäbe oder Flügel verteilt werden.

Gruss Zunge
09.08.2010 08:39 Zunge ist offline E-Mail an Zunge senden Homepage von Zunge Beiträge von Zunge suchen Nehmen Sie Zunge in Ihre Freundesliste auf
Bunbury
unregistriert
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.

Wenn Du es genau haben willst brauche ich eine Skizze - und die Abmessungen und Gewichte (bzw. zumindest eine Materialangabe) Deiner Ausleger. Leider ist es nicht ganz so einfach wie Zunge schreibt: die Ausleger selbst haben ein Gewicht - einen Teil innerhalb, einen Teil außerhalb der Aufhängung. Aber selbst wenn man das vernachlässigen würde käme das mit innen 150g und außen in Summe aller 4 Ausleger 150g nicht hin - sondern wie diese Gewichte verteilt sind bzw. welchen Abstand die Schwerpunkte der Körper zur Aufhängung haben ist entscheidend. Ein Hebel, der auf einer Seite ein 100g Gewicht trägt hängt kriegt man ja auch mit einem 50g-Gewicht auf der anderen Seite in die Waage, wenn man die Schnur auf 2/3 Strecke statt in der Mitte anknüpft.

Sprich: das Produkt aus Masse und Abstand des Schwerpunktes dieser Masse zur Aufhängung nennt man "Drehmoment" und die müssen auf beiden Seiten der Aufhängung müssen gleich sein, nicht die Massen!

Wie gesagt: wenn Du vernünftige Skizzen machts rechne ich Dir das schnell vor - so, daß Du des beim nächsten mal alleine kannst.

MfG
Bunbury

.
09.08.2010 09:12
Malibann Malibann ist männlich
Foren Gott


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Dabei seit: 18.09.2004
Beiträge: 4.619

RE: Berechnung eines Schwing-Tiers ? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

schwierig,

schau dir mal die Berechnung eines Pendels an, das entspricht noch am ehesten so einem Ding, und bei der Berechnung eines Pendels sind schon sehr viel tückische Vereinfachungen nötig (z.B. Winkel <5°) um den Berechnungsaufwand gering zu halten.

Es gibt zwar recht einfache Formlen für eine Feder mit Masse aber bei Pendeln oder diesen Flügeln gibt es keinen linearen Zusammenhang zwischen Auslenkungswinkel/weg und Kraft.

Obwohl eigentlich hast du noch gar nicht geasgt, was du überhaupt berechnen möchtest

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Mit freundlichen Grüßen Malibann
(falls ich es mal wieder vergessen habe)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Malibann: 09.08.2010 14:54.

09.08.2010 14:53 Malibann ist offline E-Mail an Malibann senden Homepage von Malibann Beiträge von Malibann suchen Nehmen Sie Malibann in Ihre Freundesliste auf
Diddl Diddl ist männlich
Routinier


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Dabei seit: 17.07.2006
Beiträge: 497
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Kannst du nicht einfach das Teil bauen und den optimalen Punkt empirisch ermitteln?

Man kann es ja erst von unten halten mit zwei Finger und den Punkt einfach suchen. Dann Bohrung rein, Schnur durch und gut ...

__________________
Final Expansion,1541 Emulation,Meine Homepage
09.08.2010 16:26 Diddl ist offline E-Mail an Diddl senden Homepage von Diddl Beiträge von Diddl suchen Nehmen Sie Diddl in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Diddl in Ihre Kontaktliste ein
Malibann Malibann ist männlich
Foren Gott


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Dabei seit: 18.09.2004
Beiträge: 4.619

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Also dass man zwei gekoppelte Hebel in ein Gleichgewicht bringen kann war nie eine Frege, s1*f1=s1=f1 (oder so) aber dass sich dabei ein stabiler Zustand ergibt konnte ich mir nur mit der Pendelbewegung durch die doppelte Aufhängung an den Flügeln erklären.

Was möchte den der der OT schreiber berechnen ?

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Mit freundlichen Grüßen Malibann
(falls ich es mal wieder vergessen habe)
09.08.2010 21:08 Malibann ist offline E-Mail an Malibann senden Homepage von Malibann Beiträge von Malibann suchen Nehmen Sie Malibann in Ihre Freundesliste auf
AspiTrax AspiTrax ist männlich
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Themenstarter Thema begonnen von AspiTrax
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Hallo zusammen,

...einen wichtigen Punkt hatte ich noch ganz vergessen,
an den Ausleger-Enden kommt je eine 1,2 V Batterie dazwischen !
(...hier fälschlich mit 1,5 V angegeben)

Wäre somit wenigstens schon mal etwas Gegen-Gewicht. (...je 30 g)

Das Kreuz selbst besteht aus 1,0 mm CfK (Carbon) senkrecht stehend,
wie lang jeder dieser 4 beweglichen Ausleger werden soll,
weiß ich auch noch nicht genau, - Ideal wären je 150 mm.
(...also ein Kreuz ~ 300 x 300 mm)



Hoffe das Ihr Euch auf meiner Zeichnung zurecht findet,
und Kugellager werden wahrscheinlich auch nicht nötig werden. großes Grinsen

__________________
Grüße von Klaus AspiTrax

Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert, zum letzten Mal von AspiTrax: 10.08.2010 04:50.

10.08.2010 04:43 AspiTrax ist offline E-Mail an AspiTrax senden Beiträge von AspiTrax suchen Nehmen Sie AspiTrax in Ihre Freundesliste auf
URSULA
Doppel-As


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Dabei seit: 10.08.2009
Beiträge: 133
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Schwing-Tier Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

der vernünftigste Vorschlag (Diddle)war, die Aufhängepunkte empirisch zu ermitteln.
Kugellager sind absolut überkandidelt.
Die Verbindung der Ausleger sollte leichtgängig, geräuschfrei und langlebig sein:
Eine Stahldraht-Feder (zB. eine Rasierklinge) oder etwas aus Gummi (sogar ein Bindfaden ginge!)
würde die gewünschte Bewegung ermöglichen und gleichzeitig würde eine Feder eine Rückstellkraft bereitstellen.

URSULA
31.08.2010 17:58 URSULA ist offline E-Mail an URSULA senden Beiträge von URSULA suchen Nehmen Sie URSULA in Ihre Freundesliste auf
Bunbury
unregistriert
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Empirisch ist auch nicht immer ganz einfach - gerade wenn er wie hier keine einteiligen Hebel hat, sondern zweiteilige, wo man nicht einfach mit den Fingerspitzen drunter kann.

Das Ganze ist ja auch rel. simpel zu rechnen - wenn der OP noch ein paar Maße ranschreiben würde... z.B. den Abstand seiner blau gekennzeichneten Lager zur Mitte, wie lang die Batterien sind (muß ich nicht selber wiegen welche Akkugröße nun 30g wiegt und dann messen) und ob seine Ausleger nun exakt 150mm lang werden sollen oder anders und ob er dieses Maß ab Mitte oder ab den blauen Lagern haben will.


MfG
Bunbury

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31.08.2010 18:13
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