Hausbau: In 3 Schritten zum Eigenheim

Wer sein Traumhaus bauen möchte, sollte sich bewusst machen: Ein Hausbau ist ein langwieriges Projekt, das eine gute Planung und einiges an Durchhaltevermögen erfordert. Dennoch zahlt sich die Entscheidung, ein Haus zu bauen, aus. Es bietet die einmalige Chance, die eigenen Wohnträume individuell zu verwirklichen – von der Raumgestaltung bis hin zum persönlichen Energiekonzept.

Ein Hausbau, egal ob Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte oder Fertighaus, erfordert Geduld, da sich die Bauzeit je nach Projekt und dessen Komplexität über Monate erstrecken kann. Die Dauer der Bauphasen wird dabei von zahlreichen Faktoren beeinflusst, wie dem Haustyp, der Bauweise und individuellen Sonderwünschen – und auch den Wetterbedingungen. Um einen ersten Überblick zu erhalten, was Bauherren erwartet, stellt dieser Artikel die grundlegenden Phasen des Hausbaus genauer vor.

Phase 1: Die Suche nach dem Grundstück

Die Jagd nach dem idealen Grundstück ist der erste entscheidende Schritt auf dem Weg zum eigenen Zuhause. Wer in seinem Wunschviertel ein bezahlbares Stück Land finden möchte, muss kreativ werden: Strategien wie die Durchforstung lokaler Zeitungsanzeigen und das Erkunden des gewünschten Gebiets auf der Suche nach Verkaufsschildern sind häufig ebenso zielführend wie die Online-Suche oder die Unterstützung durch einen Makler.

Hausbau

Bevor man sich endgültig auf ein Stück Bauland festlegt, steht eine gründliche Prüfung des Grundstücks und seiner Umgebung an. Ein Bodengutachten gibt Aufschluss über mögliche Altlasten und schützt vor unangenehmen Überraschungen, zudem sollte die Qualität der lokalen Infrastruktur, Schulen, Geschäfte und kulturelle Einrichtungen ins Auge gefasst werden.

Auch der Kaufpreis verdient eine genaue Betrachtung: Ist er marktgerecht oder vielleicht zu hoch angesetzt?

Könnten vermeintliche Schnäppchen versteckte Nachteile bergen wie Altlasten oder die Nähe zu zukünftigen Großprojekten? Eine professionelle Immobilienbewertung kann hier Orientierung bieten.

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Phase 2: Die Baufinanzierung

Nachdem das ideale Grundstück gefunden ist, tritt das Projekt in die entscheidende Phase der Baufinanzierung ein. Dazu sollte man sich zunächst mit der Auswahl eines passenden Kreditgebers befassen: Online-Tools zum Kreditvergleich, wie https://www.baufi24.de/, sind bei der Auswahl der richtigen Finanzierungsoption besonders hilfreich.

Anschließend steht eine umfassende und realistische Planung der eigenen finanziellen Mittel an. Begonnen wird dabei mit einer Auflistung der eigenen Vermögenswerte und der Ermittlung eines realistischen Tilgungssatzes: Dazu wird ein genauer Vergleich zwischen den monatlichen Einnahmen und Ausgaben gezogen, zuzüglich eines Notgroschens für unvorhergesehene Ausgaben. Anschließend wird das Eigenkapital dem benötigten Fremdkapital gegenübergestellt, um den Umfang des Immobilienkredits zu bestimmen.

Ist die Finanzierung abgeklärt, folgt der Kauf des Grundstücks. Die Unterzeichnung des Kaufvertrags beim Notar macht die Käufer offiziell zum Eigentümer – doch aufgepasst: Hier sollten anfallende Nebenkosten wie Grunderwerbsteuer und Notargebühren mit eingeplant werden.

Phase 3: Die Bauphase

Mit dem Erwerb des Grundstücks übernehmen die neuen Eigentümer nicht nur die Verantwortung für den Bau, sondern auch für das Land selbst. Ein wichtiger erster Schritt ist deshalb der Abschluss notwendiger Versicherungen, um sich gegen mögliche Risiken abzusichern.

Im Anschluss steht der Vertrag mit einer Baufirma an, die das zukünftige Heim errichten wird. Die eigentliche Bauphase beginnt mit der sorgfältigen Planung des Traumhauses: Dabei verwandelt im Normalfall ein Team aus Architekten, Bauingenieuren oder direkt die Baufirma die eigene Vision in konkrete Baupläne. Diese Pläne, bestehend aus dem Bauantrag, detaillierten Lageplänen, Flächenberechnungen, Statiknachweisen sowie Belegen zum Wärme- und Schallschutz, werden zur Prüfung und Genehmigung beim Bauamt eingereicht.

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Jedes Bundesland hat seine eigenen Vorgaben hinsichtlich der erforderlichen Unterlagen für die Baugenehmigung. Die Geduld der Bauherren wird hier häufig auf die Probe gestellt, denn der Start des Baus ohne die offizielle Genehmigung birgt hohe Risiken und ist strikt zu vermeiden. Die letzte Phase des Bauprojekts ist geprägt von einem Wechselbad der Gefühle: von Vorfreude bis hin zur Anspannung während des Wartens auf grünes Licht von der Bauaufsichtsbehörde. Doch am Ende zahlt sich die Geduld aus – spätestens dann, wenn man das erste Mal die Türschwelle in das eigene Traumhaus übertritt.

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